Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und trumpft mit vielen gesundheitlichen Vorteilen auf. Sie stärken das Immunsystem, hemmen Entzündungen und senken das Risiko für verschiedene Krankheiten.
Wie Lauch oder Knoblauch enthalten auch Zwiebeln das Sulfid Allicin. Das ätherische Öl ist verantwortlich für die typische Reizung der Augen und der Nase beim Schneiden des Gemüses.
Wenn du dir eine Zwiebel ungeschält und ungeschnitten vor die Augen hältst, passiert nichts. Weinen muss du erst, wenn du die Zwiebeln anschneidest. Dann entweichen aus den Zellen der Zwiebel nämlich zwei bestimmte Stoffe, aus denen sich ein Gas bildet, das in die Augen steigt.
So enthält jede Zelle der Zwiebel in der äusseren Zellschicht eine schwefelhaltige Aminosärue, das sogenannte Iso-Alliin. Im Inneren der Zelle befindet sich das Enzym Alliinase.
Sobald du die Zwiebeln schneidest, kommen die beiden Stoffe in Kontakt. Und aufgrund des chemischen Prozesses entsteht jenes Reizgas, das den Tränenfluss anregt.
Lagerung
Zwiebeln müssen trocken, kühl und dunkel gelagert werden. So können sie durchaus bis zu fünf Monate gelagert werden.
Besonders wichtig ist die Dunkelheit. Dadurch kann ein schnelles Austreiben verhindert werden. Wer keinen kühlen Keller oder geeigneten Vorratsschrank hat, kann die Zwiebeln auch im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings verlieren sie dadurch schneller an Aroma.
Zubereitung
Zwiebeln können roh in Salaten, auf Sandwiches oder in Dips verwendet werden, aber auch gebraten, gedünstet, geröstet oder in Saucen und Eintöpfen. Vor der Zubereitung werden sie normalerweise geschält und in Ringe oder Würfel geschnitten.
Geschmack
Zwiebeln haben einen scharfen, leicht süsslichen Geschmack, der beim Kochen milder wird. Sie können mild und süss (wie bei weissen Zwiebeln) oder intensiver und schärfer (wie bei roten oder gelben Zwiebeln) schmecken.